In unserem Lern­zentrum findest Du Mög­lich­keiten für unter­schied­lichste Aktivitäten.

Neben einer offenen Lern­land­schaft und Arbeits­räumen gibt es ein Labor und einen Maker­space mit ent­spre­chender tech­ni­scher Aus­rüstung, einen Bewe­gungsraum für Sport, Tanz, Theater und Ver­an­stal­tungen, einen Krea­tiv­be­reich für Kunst und Musik, eine Küche zur gemein­samen Selbst­ver­sorgung und einen Garten.

In dieser span­nenden Umgebung lernen wir in einer Vielzahl an Settings:

Arbeite selbst­be­stimmt in Projektgruppen

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Lerne effektiv in kleinen Gruppen genau das, was Du brauchst

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Wähle aus einem umfang­reichen Zusatz­an­gebot an frei­wil­ligen Kursen

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Lerne mitten im Leben und sammle wert­volle Erfahrungen

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Dein*e persönliche*r Mentor*in begleitet Dich auf Deinem Entwicklungsweg

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Wir unter­stützen euch dabei, selber ein kleines Unter­nehmen zu führen

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Frei­willige Acht­sam­keis­praxis für Deine Ver­bindung zu Dir selbst und zur Welt

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Prä­sen­tiere Deine Ergeb­nisse und gestalte Deine Schule mit

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Du ent­scheidest selbst, wie Du diese Zeit nutzen magst

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Wir lernen nicht nur, sondern feiern auch gerne gemeinsam 🙂

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Offenes Lernen

Jeden Vor­mittag treffen sich alle Lernbegleiter*innen und Schüler*innen zum Offenen Lernen. Wir beginnen mit einer gemein­samen Bespre­chung, danach arbeitest Du in Deiner aktu­ellen Pro­jekt­gruppe mit ein paar anderen Schüler*innen an Eurem aktu­ellen Projekt. Wenn ein Projekt abge­schlossen ist und damit ein neues beginnt, kannst Du Dir selbst aus­suchen, mit wem und an welchem Thema Du als Nächstes arbeiten möchtest. Wenn Du in die Unter­stufe gehst, geben wir Dir dabei einen gewissen Rahmen vor, in der Ober­stufe kannst Du Dich ganz frei entscheiden.

Wenn Du mal (noch) nicht weißt, worauf Du als Nächstes Lust hast, kannst Du Dich statt für ein neues Projekt auch für eine Ori­en­tie­rungs­phase ent­scheiden. Dann hast Du genug Zeit, her­aus­zu­finden, was Dich gerade wirklich interessiert.

Im Offenen Lernen gibt es weder Klassen noch Schul­fächer und die Lern­pro­zesse werden so weit wie möglich von Euch Schüler*innen selbst bestimmt und gestaltet. Wir Lernbegleiter*innen sind da, um Euch dabei zu unter­stützen. Immer wieder laden wir dazu auch Expert*innen von außen ein, um Euch wei­teren Input zu Euren Pro­jekten zu geben.

Im Lern­zentrum ist für das Offene Lernen genug Platz vor­ge­sehen. Es gibt unter­schied­liche Bereiche und Sta­tionen und Ihr könnt die Räume auch selbst an Eure Bedürf­nisse anpassen.

Input­stunden

Es geht sich nicht immer aus, dass Du alles, was nötig ist, in den Pro­jekten lernst. Des­wegen gibt es zusätzlich die Input­stunden. Hier lernst Du gezielt und effektiv in einer kleinen Gruppe genau das, was Du gerade brauchst, um mit Deinem Projekt gut voranzukommen.

Wenn Du in die Unter­stufe gehst, sind die Input­stunden auch dafür gedacht, sicher­zu­stellen, dass Du alles lernst, was Du für den Abschluss der jewei­ligen Schul­stufe brauchst, daher können diese Ein­heiten für Dich auch ver­pflichtend sein. Und wenn Du in die Ober­stufe gehst, sind sie eine tolle Gele­genheit, Dir Basics schnell anzu­eignen oder Dich gezielt auf eine Prüfung vorzubereiten.

Kurse

In der lila.school findest Du zusätzlich ein umfang­reiches Angebot an unter­schied­lichsten Kursen, an denen Du frei­willig teil­nehmen kannst. Kurse können sehr unter­schiedlich gestaltet sein. Du kannst dabei gezielt Deinen Inter­essen nach­gehen, in Com­mu­ni­tywork Men­schen aus der Umgebung unter­stützen, Nach­hilfe nehmen oder Lern­gruppen mit anderen Schüler*innen bilden. Aber auch bei­spiels­weise gemein­sames Kochen, Musi­zieren, Trai­nieren oder Medi­tieren kann in Kursen gut orga­ni­siert werden. Hier findest Du eine Liste mit Ideen für Inhalte.

Kurse werden über unsere digitale Lern­plattform koor­di­niert. So können sie einfach von jedem/​jeder, also auch von Schüler*innen, erstellt, orga­ni­siert und sogar geleitet werden. Sie können auch außerhalb des Lern­zen­trums statt­finden und selbst für Men­schen außerhalb der Lern­ge­mein­schaft zugänglich sein, sowohl als Teilnehmer*in als auch als Leiter*in. Sie bilden damit ein Netzwerk, das unsere lila.school mit der Welt verbindet.

Weil unser Kurs­system so offen gestaltet ist, müssen wir besonders darauf achten, dass die Qua­lität der Angebote passt. Um das sicher­zu­stellen, kannst Du nach jedem besuchten Kurs auf der Lern­plattform ein aus­führ­liches Feedback dazu geben. Die Feed­backs erfolgen nach bestimmten Bewer­tungs­kri­terien, die zu unseren Wert­vor­stel­lungen passen. Sie können dann anderen Schüler*innen dabei helfen, den für sie pas­senden Kurs zu finden, und den Kursleiter*innen, sich und ihre Kurse weiterzuentwickeln.

Praktika

Die Ver­bindung zum „echten Leben“ ist uns wichtig, des­wegen arbeiten wir nicht nur ständig mit Men­schen und Unter­nehmen außerhalb der Schule zusammen, sondern halten auch Praktika für einen wesent­lichen Bestandteil Deiner Lern­er­fahrung. Durch die fle­xible und indi­vi­duelle Koor­di­nation sind diese Praktika bei uns aber nicht fix geplant, sondern finden indi­vi­duell statt und werden so weit wie möglich von Euch Schüler*innen selbst orga­ni­siert – wobei wir Euch natürlich gern unterstützen.

Das heißt, Du hast die Mög­lichkeit, Dir selbst aus­zu­suchen, ob, mit wem und wo Du Praktika machen willst. Wir haben einige Ideen dafür, sind aber auch für Deine Vor­schläge offen.

Men­toring

Deine per­sön­liche Betreuung liegt uns wirklich am Herzen. Des­wegen kannst Du Dir eine*n von uns Lernbegleiter*innen als Deine*n persönliche*n Mentor*in aus­suchen. Du triffst Dich mit ihr/​ihm jede zweite Woche für eine halbe Stunde, um gemeinsam darüber zu reden, wie es Dir geht und wie Du beim Lernen vor­an­kommst. Dabei legt Ihr auch gemeinsam Deine nächsten Lern­ziele fest. Zweimal pro Schuljahr trifft sich Dein*e Mentor*in auch gemeinsam mit Dir und Deinen Eltern.

Entre­pre­neurship

Wenn Du möchtest, kannst Du bei uns lernen, mit anderen Schüler*innen gemeinsam ein kleines Unter­nehmen zu führen. Dabei ent­scheidet Ihr selbst, was Ihr machen wollt, und wir unter­stützen Euch dabei. Ihr könntet bei­spiels­weise ein Koch­studio, eine FoodCoop, eine Per­ma­kultur, ein Repaircafé, einen Shop, ein Lokal oder eine Sport­stätte betreiben, mit selbst pro­du­zierten Pro­dukten handeln oder eine Event­reihe durch­führen. Gerade wenn Du von Anfang an mit bei uns dabei bist, hast Du sicher viele Mög­lich­keiten, hier einiges mitzugestalten.

Wir sehen diesen Entre­pre­neurs­hip­be­reich als ein Lang­zeit­projekt, das auch zur Iden­tität der lila.school bei­trägt und mit den anderen Lern­formen ver­bunden ist. Du kannst im Offenen Lernen Pro­jekte dazu durch­führen, die Selbst­lernzeit dafür nutzen, etwas dafür zu machen, oder auch gezielt Kurse besuchen, die mit dem Thema zu tun haben.

Medi­tation

Wenn Du magst, kannst Du am Morgen an einer täg­lichen Medi­ta­ti­ons­runde teil­nehmen. So startest Du mit innerer Ruhe und Aus­ge­gli­chenheit in den Tag.

Unsere Medi­ta­tionen sind vor allem als Praxis der Acht­samkeit gedacht. Es geht also nicht um geführte Ent­span­nungs­übungen oder Eso­terik. Du lernst dabei, klarer wahr­zu­nehmen, wie es Dir gerade geht und was in Dir und um Dich herum pas­siert. Durch diese Bewusstheit ent­steht Selbst­si­cherheit und auch Ein­füh­lungs­ver­mögen im Umgang mit anderen und der Welt. Wenn Du Dein ganzes Potenzial ent­falten willst, wird Dir diese Ver­bindung nach innen eine große Hilfe sein.

Plenum

Freitags am Vor­mittag findet das Plenum statt. Wenn Pro­jekte abge­schlossen sind, könnt Ihr Euch hier gegen­seitig Eure Ergeb­nisse prä­sen­tieren und Euch von den anderen und uns Feedback dazu ein­holen. Außerdem wird im Plenum die Woche gemeinsam reflek­tiert und die Planung für die nächste Woche durch­ge­gangen. Und wenn es Span­nungen oder Gesprächs­bedarf gibt bei Themen, die uns alle betreffen, ist hier eben­falls Platz dafür. Hier lernst Du nicht nur, zu sagen, wie es Dir geht und was Dich stört, sondern auch, welche Wege es gibt, solche Kon­flikte zu lösen und zum Wachsen zu nutzen.

Selbst­lernzeit und Betreuungszeit

In dieser Zeit kannst Du Dich selbst ent­scheiden, was Du machen möchtest. Du kannst auch hier mit Deiner Pro­jekt­gruppe wei­ter­ar­beiten wie im Offenen Lernen, Dich mit eigenen Dingen beschäf­tigen oder auch einfach mal ent­spannen oder Zeit mit anderen Schüler*innen ver­bringen. In der Selbst­lernzeit ist immer nur eine*r von uns Lernbegleiter*innen dabei. Außerdem können par­allel dazu Kurse oder Input­stunden statt­finden, des­wegen sind auch nicht alle Schüler*innen gleich­zeitig da.

Die Betreu­ungszeit ist fast das­selbe wie die Selbst­lernzeit. Der Unter­schied: In der Selbst­lernzeit ist Deine Anwe­senheit ver­pflichtend, in der Betreu­ungszeit freiwillig.

Gemeinsame Aktionen

Wir finden, dass neben dem Lernen regel­mäßige gemeinsame Aktionen (Feste, Exkur­sionen, Aus­flüge usw.) wesentlich sind für den Zusam­menhalt, den Aus­tausch unter­ein­ander und auch die Ver­bindung nach außen. Wir freuen uns, wenn Ihr Schüler*innen solche Aktionen mög­lichst selbst­ständig orga­ni­siert, helfen Euch aber auch gerne dabei.

Ganz besonders sind dabei die Monats­feiern, zu denen alle ein­ge­laden sind, die mit der lila.school zu tun haben. Hier kochen, essen, musi­zieren und feiern wir gemeinsam. Ihr Schüler*innen habt dabei auch die Mög­lichkeit, Eure aktu­ellen Pro­jekte der Gemein­schaft zu prä­sen­tieren und zu zeigen, was Ihr dabei alles ent­deckt habt.

Fle­xible Formen und Blended Learning

Auch wir durften in der letzten Zeit Erfah­rungen mit Online­learning sammeln. Wir finden, dass diese neue Lernform sicher keine „echten“ Treffen ersetzen kann, aber durchaus eine mög­liche Ergänzung dar­stellt. Sinnvoll für den regu­lären Betrieb erscheint sie uns ab der Ober­stufe. Vor allem im Kurs­system können damit die Mög­lich­keiten beträchtlich erweitert werden. Über die digitale Lern­plattform können Online- und Prä­senz­set­tings ohne zusätz­lichen Aufwand glei­cher­maßen orga­ni­siert werden.

Wir fühlen uns durch unsere Art der Koor­di­nation und fle­xible Lern­formen gut auch auf noch nicht vor­her­sehbare Umstände vor­be­reitet. Der Anteil an Online­learning lässt sich jederzeit anpassen und bei Bedarf auch auf die Unter­stufe erweitern, viele unserer Set­tings finden außerdem in Klein­gruppen statt und können auch räumlich fle­xibel koor­di­niert werden. Für uns sind eine agile Arbeits­weise und dyna­mische Stun­den­pläne kein Ausnahmezustand.